KI im Unternehmen: Vermeiden Sie diese 7 Fehler
Schatten-KI, zu weitreichende Berechtigungen, ungeprüfte Datenübermittlungen: Dieser Leitfaden zeigt, wo Unternehmen bei KI heute typischerweise stolpern und mit welchen Maßnahmen Sie gegensteuern.
Blick in den Leitfaden: 3 Fehler, die Unternehmen bei KI häufig machen
- Keine verbindliche AI Policy und kein Freigabeprozess: Ohne klare Regeln weichen Mitarbeitende oft auf private Konten aus (Schatten-KI) oder nutzen freigegebene Tools für Zwecke, für die sie nicht vorgesehen sind. Die Folge: Sie haben keinen Überblick, welche Tools genutzt werden und welche Daten bei welchen Anbietern landen. Sobald personenbezogene Daten ohne Schutzmaßnahmen verarbeitet werden, steigt das Risiko von Datenlecks.
- Berechtigungen verbundener KI-Systeme nicht begrenzen: KI-Agenten können oft auf E-Mails, CRM-Einträge oder Tickets zugreifen und Aktionen ausführen. Sind die Rechte zu weitreichend, kann die KI Daten offenlegen, Nachrichten versenden oder Einträge verändern, obwohl das nicht beabsichtigt war.
- Änderungen an Modellen, Funktionen und Datenzugriffen nicht bewerten: KI-Anwendungen verändern sich nach der Einführung: Der Anbieter aktualisiert das Modell, eine neue Datenquelle wird angebunden oder Zugriffsrechte werden erweitert. Die Folge: Es werden neue Daten verarbeitet, bisherige Schutzmaßnahmen passen nicht mehr, und Risiken entstehen, die bei der ursprünglichen Prüfung nicht berücksichtigt wurden.
Vier Don’ts und Informationen dazu, wie Ihr Unternehmen Fehler im Umgang mit KI vermeidet, finden Sie im kostenlosen Leitfaden.
Für wen ist dieser KI-Leitfaden gedacht?
Unsere Übersicht der 7 häufigsten KI-Fehler richtet sich an alle, die KI im Unternehmen verantworten:
- Geschäftsführung: Überblick über Risiken, Haftung und Sanktionen
- Compliance- und Legal-Verantwortliche: Einordnung nach KI-VO und DSGVO
- Datenschutzbeauftragte: Prüfpunkte für Datenübermittlungen, VVT und DSFA
- Verantwortliche für IT und Informationssicherheit: Konkrete Maßnahmen für Zugriffe und Freigaben
KI-Fehler noch heute beheben: Diese Regeln gelten bereits jetzt
Für Verstöße gegen die Verbote bestimmter KI-Praktiken sieht die KI-Verordnung der EU Geldbußen von bis zu 35 Mio. Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes vor. Für KMU gilt der jeweils niedrigere Betrag. Verstöße gegen die DSGVO können zusätzlich eigene Bußgelder und Schadensersatzansprüche nach sich ziehen.
Die meisten Probleme lassen sich vermeiden, wenn Sie vorab klären, welches Tool für welchen Zweck, mit welchen Daten und mit welchen Berechtigungen eingesetzt wird. Mehr dazu erfahren Sie im Leitfaden.
Vom Leitfaden zur praxistauglichen KI-Governance
Der Leitfaden für fehlerfreie KI-Nutzung zeigt Ihnen, was Sie konkret tun können, um Stolperfallen zu umgehen. Unsere Expert:innen helfen Ihnen dabei, Maßnahmen effizient zu planen und in die Tat umzusetzen: mit einer strukturierten Bewertung Ihrer KI-Anwendungen, passgenauen Governance-Prozesse und KI-Schulungen für Ihr Team.
Sie haben noch Fragen? Wir haben die Antworten
Entscheidend ist die konkrete Verarbeitung sind der Zweck, die Rechtsgrundlage und die Erforderlichkeit. Bei externen KI-Diensten kann unter anderem ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO erforderlich sein. Der Leitfaden zeigt, welche Prüfpunkte wann zählen.
Ohne verbindliche Vorgaben greifen Teams häufig auf private Konten oder auf Tools zurück, die für ihren Zweck nicht freigegeben sind (Schatten-KI). Unternehmen verlieren dadurch den Überblick darüber, welche Daten bei welchen Anbietern landen. Sobald personenbezogene Daten ohne Schutzmaßnahmen verarbeitet werden, steigt das Risiko von Datenlecks. Der Leitfaden beschreibt, wie es dazu kommt und was dagegen hilft.
Je nach Anbindung können KI-Systeme Informationen abrufen oder Aktionen ausführen. Sind die Berechtigungen zu weit gefasst, kann es passieren, dass Daten offengelegt, Nachrichten versendet oder Einträge verändert werden, obwohl das nicht beabsichtigt war. Der Leitfaden erläutert, worauf Sie bei Zugriffen achten sollten.













