5 Fragen zu Datenleaks und wie Sie sich davor schützen
Datenleaks können Unternehmen jeder Größe und Branche treffen. Dabei können personenbezogene Daten verloren gehen, offengelegt werden oder durch einen Cyberangriff in die falschen Hände geraten. Unser Whitepaper erklärt verständlich, wie Datenleaks entstehen, welche Folgen drohen und mit welchen technischen und organisatorischen Maßnahmen Sie Ihr Unternehmen wirksam schützen können. Vier Gründe, warum Sie sich jetzt mit Datenleaks beschäftigen sollten:
Für wen ist das Whitepaper gedacht?
Das Whitepaper richtet sich an Unternehmen, die ihre Daten und IT-Systeme besser schützen und im Ernstfall richtig reagieren möchten. Es ist besonders hilfreich, wenn Sie …
- wissen möchten, was genau als Datenleck oder Datenpanne gilt,
- die häufigsten Ursachen und Angriffsmethoden verstehen wollen,
- technische und organisatorische Schutzmaßnahmen prüfen möchten,
- Ihre Mitarbeitenden für Phishing, Passwörter und Cyberhygiene sensibilisieren wollen,
- wissen müssen, was bei einem Datenleck sofort zu tun ist,
- Melde-, Informations- und Dokumentationspflichten nach der DSGVO einordnen möchten.
Datenleaks kurz erklärt
Ein Datenleck ist ein IT-Sicherheitsvorfall, bei dem Unternehmensdaten verloren gehen, offengelegt werden oder in die falschen Hände geraten. Häufig betroffen sind personenbezogene Daten wie Passwörter, Namen, E-Mail-Adressen, Gesundheits- oder Finanzdaten.
Datenleaks entstehen unter anderem durch technische Schwachstellen, menschliche Fehler, Phishing, Ransomware oder unsichere Dienstleister.
Welche Folgen haben Datenleaks?
Datenleaks können hohe Kosten, Betriebsunterbrechungen, Imageschäden und rechtliche Risiken verursachen. Laut dem im Whitepaper zitierten Cost of Data Breach Report 2026 kostet die Behebung eines Datenlecks deutsche Unternehmen durchschnittlich 4,25 Mio. € und dauert im Schnitt 160 Tage.
Wie können sich Unternehmen schützen?
Das Whitepaper zeigt konkrete Maßnahmen, unter anderem:
- Mitarbeitende sensibilisieren und schulen,
- starke Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen,
- Software regelmäßig aktualisieren,
- Dienstleister sorgfältig auswählen,
- Schwachstellen identifizieren und beheben,
- nicht benötigte Daten sicher löschen.
Datenleck entdeckt: Was ist jetzt zu tun?
Datenleck eindämmen, Sicherheitslücke schließen, Ausmaß bewerten, mögliche Melde- und Benachrichtigungspflichten prüfen und den gesamten Vorfall dokumentieren.
Nach Art. 33 DSGVO kann eine Meldung an die Datenschutzbehörde innerhalb von 72 Stunden erforderlich sein. Bei hohem Risiko kann zusätzlich eine Benachrichtigung der betroffenen Personen nach Art. 34 DSGVO notwendig sein.
Muss jedes Datenleck gemeldet werden?
Nein. Entscheidend ist, ob voraussichtlich ein Risiko für die Rechte und Freiheiten betroffener Personen besteht. Jedes Datenleck muss jedoch dokumentiert werden.
Eine Datenschutzverletzung betrifft die Sicherheit personenbezogener Daten. Ein Datenschutzverstoß liegt vor, wenn gegen eine DSGVO-Vorgabe verstoßen wird. Ein Vorfall kann beides zugleich sein.
Inhalt des Whitepapers „5 Fragen zu Datenleaks“
- Definition: Was ist ein Datenleck, Datenleak oder eine Datenpanne?
- Bedrohungslage: Warum Datenleaks Unternehmen jeder Größe und Branche treffen können
- Angriffswege: Größere Angriffsflächen, neue Schwachstellen und Cybercrime-as-a-Service
- Ablauf eines Ransomware-Angriffs: Von der Infektion bis zur Lösegeldforderung
- Ursachen: Technische Schwachstellen, menschliche Fehler und Lieferkettenrisiken
- Folgen: Finanzielle Schäden, Betriebsunterbrechungen, Imageschäden und rechtliche Risiken
- Schutzmaßnahmen: Konkrete Empfehlungen für Technik, Organisation und Mitarbeitende
- Notfallreaktion: Die wichtigsten Schritte nach der Entdeckung eines Datenlecks
- DSGVO: Einordnung von Datenschutzverletzung, Datenschutzverstoß, Meldung und Benachrichtigung
Sie haben noch Fragen? Wir haben die Antworten
Die Meldepflicht nach Art. 33 DSGVO gilt für jeden Verantwortlichen, der personenbezogene Daten verarbeitet, unabhängig von Unternehmensgröße oder Rechtsform. Auch Einzelunternehmer müssen folglich ein meldepflichtiges Datenleck an die für sie zuständige Datenschutzbehörde melden.
Ja, Datenleaks treffen Unternehmen jeder Größe und Branche. Das BSI beobachtet, dass KMU sogar am häufigsten von Cyberangriffen betroffen sind. Die Bedrohung nimmt unter anderem zu, weil die Angriffsfläche durch die Digitalisierung allgemein in allen Unternehmen wächst und immer mehr Angreifer unsichere Lieferketten ausnutzen.













