Digitale Souveränität für Unternehmen: Maßnahmen, die Sie jetzt umsetzen können

Sie wissen, dass Ihr Unternehmen von US-Cloud-Diensten abhängig ist. Sie kennen die regulatorischen Anforderungen aus NIS2 und DSGVO. Was fehlt, ist ein strukturierter Weg von der Erkenntnis zur Umsetzung.

Abhängigkeiten kennen & Risiken bewerten
Kronjuwelen-Methode & Drei-Zonen-Modell
5 Maßnahmen für mehr Unabhängigkeit
NIS2, DSGVO & CLOUD Act im Überblick
Häufige fragen

Sie haben noch Fragen? Wir haben die Antworten

Müssen KMU ihre gesamte IT-Infrastruktur umbauen, um digital souverän zu werden?

Nein. Vollständige digitale Souveränität ist für kleine und mittlere Unternehmen in den nächsten Jahren weder realistisch noch notwendig. Sinnvoller ist ein risikobasierter Ansatz: Abhängigkeiten kennen, Daten nach Kritikalität priorisieren und in den wichtigsten Bereichen ein möglichst hohes Schutzniveau anstreben. Für die meisten KMU bedeutet das, die eigenen „Kronjuwelen" zu identifizieren und gezielt zu schützen – ohne die gesamte IT-Infrastruktur umzukrempeln. Proliance ist speziell für den Mittelstand entwickelt: Mit der Proliance 360 Plattform und einem persönlichen Ansprechpartner aus einem Team von über 60 zertifizierten Experten erhalten auch kleinere Unternehmen pragmatische Unterstützung – ohne unnötigen Aufwand.

Wie schütze ich mein Unternehmen vor Vendor Lock-in bei US-Cloud-Diensten?

Vendor Lock-in bei US-Cloud-Diensten lässt sich durch drei Ansätze reduzieren: kritische Daten in offenen, standardisierten Formaten speichern, für jede kritische Funktion mindestens eine validierte Alternative kennen und Verträge mit US-Anbietern auf Portabilitäts- und Exit-Klauseln prüfen. Zusätzlich sollten bestehende DSFAs aktualisiert werden, um CLOUD Act-Risiken und geopolitische Entwicklungen explizit zu berücksichtigen. Proliance unterstützt Sie mit Vertragsanalysen, Lieferantenbewertungen und der Aktualisierung Ihrer DSFAs – und zeigt Ihnen, wo in Ihrer IT-Landschaft der dringendste Handlungsbedarf besteht.

Was sind „Kronjuwelen" in der Datenstrategie und wie identifiziere ich sie?

„Kronjuwelen" sind die Daten und Systeme eines Unternehmens, deren Verlust oder Zugriff durch Dritte existenzbedrohende Folgen hätte – etwa Geschäftsgeheimnisse, Finanzdaten, Gesundheitsdaten oder geschäftskritische Prozesse. Zur Identifikation stellen Sie sich drei Fragen: Bei welchen Daten hätte ein Fremdzugriff existenzbedrohende Ausmaße? Welche Daten unterliegen besonders strengen gesetzlichen Anforderungen? Welche Systeme sind für Ihre Geschäftskontinuität absolut kritisch? Diese Kronjuwelen benötigen ein höheres Schutzniveau als alle anderen Assets – und gehören in Ihren „Hochsicherheitstrakt". Proliance hilft Ihnen bei der strukturierten Risikoidentifikation und der rechtssicheren Dokumentation Ihrer Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) – direkt in der Plattform oder gemeinsam mit einem persönlichen Experten.

Welche Maßnahmen können Unternehmen für mehr digitale Souveränität ergreifen?

Unternehmen können digitale Souveränität mit fünf konkreten Maßnahmen stärken: einer dokumentierten Exit-Strategie für kritische US-Dienste im Business Continuity Management, einer Multi-Vendor-Strategie gegen Vendor Lock-in, der Aktualisierung von Datenschutz-Folgenabschätzungen (DSFA) unter Berücksichtigung des CLOUD Act, der Integration von Lieferkettensicherheit ins ISMS sowie einem strukturierten KI-Compliance-Check vor jeder neuen Tool-Einführung. Vollständige Souveränität ist für die meisten Unternehmen kein realistisches Ziel – entscheidend ist, Prioritäten zu setzen und kritische Bereiche gezielt zu schützen. Proliance begleitet Sie bei allen fünf Maßnahmen: von der DSFA-Aktualisierung über ISMS-Beratung und BCM-Entwicklung bis zum KI-Compliance-Check.

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