Datenschutz-Förderung für Unternehmen: Welche Mittel bekommen KMU?

Letztes Update:
28.01.2026
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Die DSGVO-Umsetzung ist komplex und kostenintensiv – doch der Staat unterstützt KMU finanziell. Mit der BAFA-Förderung erhalten Sie bis zu 80% Zuschuss (max. 2.800€) für Datenschutzberatung. Auch regionale Förderprogramme und NIS2-Beratungen werden bezuschusst. Der Antrag muss vor Projektstart eingereicht werden. Mit der richtigen Beratung senken Sie nicht nur Ihre Kosten um bis zu 40%, sondern minimieren auch Haftungsrisiken und Bußgelder.
Datenschutz-Förderung für Unternehmen: Welche Mittel bekommen KMU?
Die wichtigsten Erkenntnisse
  • Bis zu 80% Förderung: Bundesweite und regionale Programme unterstützen Datenschutz-, IT-Sicherheits- und NIS2-Beratungen.
  • Kostenreduktion statt Bußgeldrisiko: Förderungen senken die finanzielle Hürde für professionelle Datenschutzberatung erheblich.
  • KMU sind die Hauptzielgruppe der Datenschutz-Förderprogramme.  
  • BAFA-Förderung seit November 2025 erweitert: Auch nicht vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen profitieren jetzt stärker.
  • Mehrere Förderquellen kombinierbar: Bundesweite BAFA-Förderung plus regionale Digitalisierungsprogramme erhöhen den Zuschuss.
  • Erfolgreiche Antragstellung: Vollständige Unterlagen vor Beratungsbeginn einreichen – wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Förderung von Datenschutz: Hintergründe und Ziele

Die Umsetzung der DSGVO und der Schutz sensibler Daten bedeuten für viele Unternehmen einen erheblichen Aufwand. In einer Bitkom-Umfrage von 2025 bezeichnen 97 Prozent der Unternehmen den Datenschutzaufwand als sehr hoch. Bei 69 Prozent hat der Aufwand im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Einer der Gründe dafür ist, dass die DSGVO-Umsetzung ein fortlaufendes Projekt ist und beispielsweise das Ausrollen neuer Tools neue Datenschutzprüfungen erfordert. 

Der Beratungsbedarf ist hoch, die Budgets sind knapp: 34 Prozent der befragten Unternehmen gibt gegenüber Bitkom an, dass es ihnen für die Umsetzung der DSGVO an Geld fehlt. Besonders in mittelständischen Unternehmen mit 150-500 Mitarbeitern stehen Compliance-Verantwortliche vor der Herausforderung, komplexe Anforderungen wie NIS2, ISO 27001 oder TISAX mit begrenzten Ressourcen umzusetzen.

Allerdings kann Sparsamkeit beim Datenschutz für Unternehmen teuer werden: Denn unter Verstößen gegen die DSGVO leidet nicht nur das Image, sondern auch der Gewinn, wenn die Aufsichtsbehörden hohe Bußgelder aufrufen.

Förderprogramme als strategischer Vorteil: Staatliche Förderprogramme sollen KMU finanziell entlasten und Anreize schaffen, in professionelle Datenschutz- und Informationssicherheitsberatung zu investieren. Das langfristige Ziel dahinter ist es, durch hohe Datenschutz-Compliance und bessere IT-Sicherheit eine starke deutsche Wirtschaft zu erreichen und die Angriffsfläche für Cyberkriminelle zu reduzieren. Für Unternehmen bedeutet das: Weniger finanzielle Hürden bei der Rechtssicherheit, mehr Budget für Kerngeschäft.

Welche Datenschutzmaßnahmen werden gefördert?

Je nach Förderprogramm können Unternehmen verschiedene Beratungsleistungen rund um den Datenschutz und die Datensicherheit fördern lassen, zum Beispiel, wenn es darum geht, ein Datenschutzkonzept zu erstellen, ein Datenschutz-Audit durchführen zu lassen oder technische und organisatorische Maßnahmen umzusetzen.

Förderfähige Leistungen im Detail:

Datenschutzberatung & DSGVO-Audit

  • Erstberatung und Gap-Analyse
  • Erstellung von Verarbeitungsverzeichnissen (VVT)
  • Implementierung technischer und organisatorischer Maßnahmen (TOM)

NIS2-Compliance & IT-Sicherheit

  • NIS2-Beratung für betroffene Unternehmen
  • Risikomanagement und Schwachstellenanalysen

Zertifizierungsvorbereitung

  • ISO 27001, TISAX, oder andere Zertifizierungen
  • Vorbereitung auf externe Audits

Externe Datenschutzbeauftragte

Beispiel: BAFA-Förderung für den Datenschutz von KMU

Das bekannteste Förderprogramm für Datenschutzprojekte bietet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die BAFA-Förderung bezuschusst externe Beratungsleistungen für kleine und mittlere Unternehmen.  

Förderkonditionen im Überblick:

Je nach Unternehmensstandort übernimmt das BAFA:

  • Bis zu 80% der Beratungskosten (in strukturschwachen Regionen)
  • Bis zu 50% der Beratungskosten (in anderen Regionen)
  • Maximal 2.800 Euro Zuschuss

📊 Rechenbeispiel: So viel sparen Sie konkret

| Szenario | Beratungskosten (netto) | Fördersatz | Zuschuss | Eigenanteil | | :--- | :--- | :--- | :--- | :--- | | **Kleines Unternehmen (Standort strukturschwach)** | 3.500 € | 80 % | 2.800 € | 700 € | | **Mittleres Unternehmen (Standardregion)** | 5.000 € | 50 % | 2.500 € | 2.500 € | | **NIS2-Beratung (strukturschwach)** | 4.000 € | 80 % | 2.800 € (max.) | 1.200 € |

💡 Hinweis: Bei einem durchschnittlichen Datenschutzaudit von 3.500€ zahlen Sie in strukturschwachen Regionen nur 700€ Eigenanteil – eine Kostenreduktion von 80%!

💡 Wichtig: Seit 15. November 2025 wird der Zuschuss bei nicht vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen auf den Brutto-Rechnungsbetrag berechnet – das erhöht den tatsächlichen Förderwert für diese Unternehmen.

Mehrfachberatungen möglich: Bis Ende 2026 können Sie zwei Beratungen pro Jahr und insgesamt maximal fünf Beratungen fördern lassen. Das ist besonders wichtig bei dynamischen Bereichen wie:

  • Datenschutz (regelmäßige Gesetzesänderungen)
  • NIS2-Compliance (neue Anforderungen ab 2026)
  • KI-Act und weitere EU-Verordnungen

Das ist insbesondere bei einem Bereich wie dem Datenschutz wichtig, in dem es regelmäßig Änderungen gibt.

Mehr Informationen zur BAFA-Förderung

Regionale Förderprogramme: Zusätzliche Zuschüsse für Datenschutz und Digitalisierung

Neben der bundesweiten BAFA-Förderung bieten viele Bundesländer eigene Programme für Digitalisierung, IT-Sicherheit und Datenschutz. Diese können zusätzlich oder alternativ zur BAFA-Förderung genutzt werden.

📍 Übersicht: Förderprogramme nach Bundesland

| Bundesland | Förderprogramme | Förderhöhe | Besonderheiten | | :--- | :--- | :--- | :--- | | **Bayern** | Digitalbonus Bayern | Bis zu 50 %, max. 10.000 € | IT-Sicherheit, Datenschutz, Digitalisierung | | **Baden-Württemberg** | Digital Jetzt BW | Bis zu 50 %, max. 50.000 € | Schwerpunkt: Prozessdigitalisierung | | **Nordrhein-Westfalen** | Digitalprämie NRW | Bis zu 50 %, max. 15.000 € | Auch für externe Beratung | | **Hessen** | Distr@l | Bis zu 50 %, max. 10.000 € | IT-Sicherheit und Datenschutz | | **Sachsen** | Innovationsassistent | Bis zu 80 %, max. 40.000 € | Für innovative Digitalisierungsprojekte | | **Rheinland-Pfalz** | Digitalcheck RLP | Kostenlose Erstberatung | Einstieg in Digitalisierung |

💡 Tipp: In manchen Bundesländern können Sie BAFA-Förderung und Landesförderung kombinieren oder die höhere Förderung wählen. Prüfen Sie die Konditionen oder lassen Sie sich beraten.

🔗 Weitere Informationen: Eine hilfreiche Quelle für die verschiedenen Förderprogramme in Deutschland ist die Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums.

Europäische & spezielle Förderprogramme

Auf europäischer Ebene stehen weitere Fördermittel bereit, die vor allem die IT-Sicherheit stärken – wovon auch der Datenschutz profitiert:

  • Digital Europe Programme (DEP): EU-weite Förderung für Cybersecurity
  • EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung): Regionale Digitalisierungsprojekte  

Mehr zu Fördermöglichkeiten für die Cybersecurity Ihres Unternehmens erfahren Sie in unserem Magazin.

NIS2-Compliance mit Förderung meistern

Seit Dezember 2025 gelten in Deutschland verschärfte Cybersecurity-Anforderungen durch die NIS2-Richtlinie. Rund 30.000 Unternehmen müssen sich bis März 2026 registrieren und umfangreiche IT-Sicherheitsmaßnahmen umsetzen. Die gute Nachricht: Beratungen zur NIS2-Umsetzung können über die BAFA-Förderung bezuschusst werden.

NIS2-Beratung förderfähig: Unternehmen, die unter die NIS2-Richtlinie fallen, können BAFA-Zuschüsse für spezialisierte NIS2-Beratung beantragen. Das umfasst:

  • Gap-Analysen zur NIS2-Compliance
  • Risikomanagement-Systeme
  • Incident-Response-Prozesse
  • Lieferketten-Sicherheit

💰 Kostenvorteil: Bei Beratungskosten von 4.000€ und 80% Förderung zahlen Sie nur 800€ Eigenanteil.

Welche Unternehmen können Fördermittel für Datenschutz beantragen?

Förderprogramme richten sich in der Regel an KMU von Kleinstunternehmen über Startups bis hin zu etablierten Mittelständlern. Welche Kriterien konkret zu erfüllen sind, hängt vom jeweiligen Förderprogramm ab. So ist eines der Zugangskriterien der BAFA-Beratungsförderung, dass ein Unternehmen mindestens ein Jahr am Markt aktiv sein muss, um Fördergelder zu bekommen.

Voraussetzungen für BAFA-Förderung im Detail:

Unternehmensgröße:

  • Kleinstunternehmen (bis 9 Mitarbeiter)
  • Kleine Unternehmen (10-49 Mitarbeiter)
  • Mittlere Unternehmen (50-249 Mitarbeiter)
  • Auch größere KMU bis 500 Mitarbeiter (abhängig vom Programm)

Weitere Kriterien:

  • Mindestens 1 Jahr am Markt aktiv
  • Sitz und Geschäftstätigkeit in Deutschland
  • Keine Großunternehmen (>250 MA, >50 Mio. € Jahresumsatz)

Besonders geeignet für:

  • Compliance-Teams in mittelständischen Unternehmen (150-500 MA)
  • Unternehmen mit Verbundstrukturen (mehrere Standorte/Gesellschaften)
  • Branchen mit hohem Datenschutzbedarf (IT, Gesundheit, Produktion, Beratung)

💡 Hinweis für Compliance-Verantwortliche: Wenn Sie in einem mittelständischen Unternehmen für Datenschutz, IT-Sicherheit oder Compliance verantwortlich sind und vor der Herausforderung stehen, ISO 27001, TISAX oder NIS2 mit begrenzten Ressourcen umzusetzen – Fördermittel reduzieren Ihre Projektkosten erheblich.

So beantragen Sie die BAFA-Förderung: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die BAFA-Förderung zu beantragen ist einfacher als gedacht – wenn Sie die richtige Reihenfolge einhalten. Hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung:

Phase 1: Vorbereitung

Schritt 1: Beratungsbedarf definieren

  • Welche Datenschutz-/IT-Sicherheitsmaßnahmen benötigen Sie?
  • Beispiele: DSGVO-Audit, NIS2-Beratung, ISO 27001-Vorbereitung, TOM-Implementierung

Schritt 2: Berater auswählen

  • Wählen Sie einen qualifizierten Berater (z.B. zertifizierte Datenschutzbeauftragte, IT-Sicherheitsexperten)
  • Holen Sie ein unverbindliches Angebot ein
  • Wichtig: Beauftragen Sie den Berater NOCH NICHT – der Antrag muss vorher gestellt werden!

Schritt 3: Förderfähigkeit prüfen

  • Entspricht Ihr Unternehmen den KMU-Kriterien?
  • Ist der Berater BAFA-förderfähig? (Keine Verwandtschaft, keine Beteiligung am Unternehmen)

Phase 2: Online Antragstellung

Schritt 4: Unterlagen vorbereiten

  • Projektbeschreibung (Welche Beratungsleistung? Welches Ziel?)
  • Angebot des Beraters (inkl. Leistungsbeschreibung und Kosten)
  • Unternehmensdaten (Handelsregisterauszug, Jahresabschluss)

Schritt 5: Online-Antrag stellen

  • Antrag online ausfüllen
  • Alle Unterlagen hochladen
  • ⚠️ ACHTUNG: Der Antrag muss VOR Beratungsbeginn eingereicht werden – sonst keine Förderung!

Schritt 6: Förderbescheid abwarten

  • Bearbeitungszeit: ca. 4-8 Wochen
  • Sie erhalten einen Bescheid mit Förderkonditionen

Phase 3: Beratung durchführen

Schritt 7: Berater beauftragen

  • Erst nach Förderbescheid den Berater beauftragen
  • Beratung durchführen lassen

Schritt 8: Dokumentation sammeln

  • Rechnung des Beraters aufbewahren
  • Zahlungsnachweis (Kontoauszug)
  • Beratungsbericht/Dokumentation

Phase 4: Auszahlung beantragen

Schritt 9: Verwendungsnachweis einreichen

  • Im BAFA-Portal Verwendungsnachweis hochladen
  • Rechnung, Zahlungsnachweis und Beratungsbericht beifügen

Schritt 10: Zuschuss erhalten

  • Nach Prüfung überweist das BAFA den Zuschuss
  • Auszahlung erfolgt in der Regel innerhalb von 4-6 Wochen

⚠️ Diese häufigen Fehler sollten Sie bei der Antragstellung vermeiden:

❌ Beratung vor Antragstellung beginnen → Förderung verfällt
❌ Unvollständige Unterlagen → Antrag wird abgelehnt
❌ Falsche Berater-Wahl → Nicht förderfähig (z.B. Verwandte, Gesellschafter)
❌ Fristen nicht einhalten → Verwendungsnachweis muss innerhalb von 6 Monaten eingereicht werden

Erfolgsgarantie: Mit einem erfahrenen Berater wie Proliance stellen Sie sicher, dass alle Anforderungen erfüllt sind.

Häufige Einwände entkräftet: Warum sich Fördermittel lohnen

Viele Unternehmen zögern, Fördermittel zu beantragen. Hier die häufigsten Bedenken – und warum sie unbegründet sind:

❓ "Der Antragsprozess ist zu kompliziert und zeitaufwendig."
Realität: Mit der richtigen Vorbereitung dauert die Antragstellung maximal 2-3 Stunden. Professionelle Berater unterstützen Sie dabei – und die Zeitersparnis durch externe Expertise rechnet sich mehrfach.

❓ "Lohnt sich der Aufwand überhaupt?"
Realität: Bei 80% Förderung und durchschnittlichen Beratungskosten von 3.500€ sparen Sie 2.800€. Das entspricht einer Rendite von 1.400% auf Ihre Arbeitszeit für den Antrag.

❓ "Wir haben bereits interne Datenschutzverantwortliche – brauchen wir externe Berater?"
Realität: Interne Teams sind oft mit Tagesgeschäft überlastet. Externe Spezialisten bringen frischen Blick, aktuelle Rechtskenntnisse und branchenspezifische Best Practices – und entlasten Ihre Mitarbeiter.

❓ "Datenschutzberatung ist zu teuer."
Realität:Ohne Förderung: 3.500€ Beratung. Mit Förderung: 700€ Eigenanteil. Das ist günstiger als ein interner Mitarbeiter für 3 Tage Arbeitszeit – aber mit wesentlich höherer Expertise.

❓ "Wir wissen nicht, ob wir förderfähig sind."
Realität: 95% der deutschen KMU erfüllen die BAFA-Kriterien. Eine kurze Prüfung (5 Minuten) klärt Ihre Berechtigung.

Datenschutzaudit: Kosten und Förderung im Überblick

Ein professionelles Datenschutzaudit ist der erste Schritt zu DSGVO-Konformität. Aber was kostet ein Audit – und wie viel sparen Sie mit Förderung?

💰 Durchschnittliche Kosten eines Datenschutzaudits:

| Unternehmensgröße | Audit-Umfang | Kosten (ohne Förderung) | Mit BAFA-Förderung (80%) | Ihr Eigenanteil | | :--- | :--- | :--- | :--- | :-- | | 20-50 Mitarbeiter | Basis-Audit | 2.500€ | 2.000€ Zuschuss | 500€ | | 50-150 Mitarbeiter | Standard-Audit | 3.500€ | 2.800€ Zuschuss | 700€ | | 150-500 Mitarbeiter | Umfassendes Audit | 5.000€ | 2.800€ Zuschuss (max.) | 2.200€ |

Was umfasst ein gefördertes Datenschutzaudit?

  • Gap-Analyse: Identifikation von Datenschutz-Lücken
  • Verarbeitungsverzeichnis (VVT) prüfen/erstellen
  • Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) bewerten
  • Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) prüfen
  • Handlungsempfehlungen mit Priorisierung
  • Dokumentation für Aufsichtsbehörden

🔗 Mehr erfahren über das Datenschutzaudit erfahren und Förderung sichern.

Fazit: Optimieren Sie Ihren Datenschutz bestens beraten und gefördert

Fördermittel für den Datenschutz sind mehr als finanzielle Unterstützung - sie sind ein strategisches Instrument, um Rechtssicherheit kosteneffizient zu erreichen. Für Compliance-Verantwortliche in mittelständischen Unternehmen bedeutet das:

Bis zu 80% Kostenreduktion bei professioneller Datenschutzberatung

Minimierung von Haftungsrisiken durch externe Expertise

Entlastung interner Ressourcen – Ihr Team kann sich aufs Kerngeschäft konzentrieren

Audit-Readiness für ISO 27001, TISAX, NIS2 und weitere Frameworks

Langfristige Strategie: Mit einem externen Datenschutzbeauftragten und maßgeschneiderten Beratungsverträgenhaben Sie Datenschutzkosten planbar im Griff.  Die eingesparten Fördergelder können Sie in Innovationsprojekte investieren – etwa KI-Compliance, neue IT-Systeme oder Zertifizierungen.

Proliance unterstützt Sie ganzheitlich: Wir helfen Ihnen nicht nur bei DSGVO-Konformität, sondern optimieren Ihre Förderstrategie - damit Sie Budget, Beratung und Zuschüsse perfekt kombinieren.  Über 2.500 Unternehmen vertrauen bereits auf unsere Expertise (4,75 von 5 Sternen bei Proven Expert).

Häufige Fragen

Sie haben noch Fragen? Wir haben die Antworten

Wie hoch ist die BAFA-Förderung für Datenschutzberatung?

BAFA-Förderung bezuschusst Datenschutzberatung mit 50 bis 80 Prozent der Beratungskosten abhängig vom Unternehmensstandort. In strukturschwachen Regionen erhalten KMU bis zu 80 Prozent Zuschuss, maximal jedoch 2.800 Euro pro Beratung. Standardregionen werden mit 50 Prozent gefördert. Seit November 2025 wird Zuschuss bei nicht vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen auf Brutto-Rechnungsbetrag berechnet, was Förderwert erhöht. Rechenbeispiel: Bei 3.500 Euro Beratungskosten zahlen Sie nur 700 Euro Eigenanteil. Proliance unterstützt bei Antragsstellung und maximiert Ihre Förderhöhe.

Muss ich BAFA-Förderung vor oder nach der Datenschutzberatung beantragen?

BAFA-Antrag muss zwingend VOR Beratungsbeginn gestellt und genehmigt werden. Bei nachträglicher Antragstellung verfällt Förderanspruch komplett. Korrekte Reihenfolge: Erst Berater auswählen und Angebot einholen, dann Förderantrag online im BAFA-Portal einreichen, Förderbescheid abwarten mit vier bis acht Wochen Bearbeitungszeit, erst danach Berater beauftragen und Beratung durchführen lassen. Diese Vorgabe gilt strikt für alle BAFA-Förderprogramme. Häufigster Fehler: Vorzeitiger Beratungsbeginn kostet Förderung. Proliance koordiniert Ablauf optimal für maximale Förderchancen.

Welche Unterlagen benötige ich für den BAFA-Förderantrag Datenschutz?

Vollständige BAFA-Antragsunterlagen umfassen: Detaillierte Projektbeschreibung welche Beratungsleistung mit welchem Ziel, unverbindliches Angebot des Beraters inklusive Leistungsbeschreibung und Kosten, aktuelle Unternehmensdaten wie Handelsregisterauszug und Jahresabschluss sowie Nachweis dass Beratung noch nicht begonnen hat. Alle Dokumente werden online im BAFA-Portal hochgeladen. Unvollständige Unterlagen führen zur Antragablehnung. Bearbeitungszeit beträgt vier bis acht Wochen nach Einreichung vollständiger Dokumentation. Professionelle Vorbereitung erhöht Bewilligungschancen erheblich. Proliance erstellt förderkonforme Unterlagen für erfolgreiche Antragstellung.

Werden NIS2-Beratungen durch BAFA gefördert?

NIS2-Compliance-Beratungen sind vollständig über BAFA-Förderung förderfähig mit bis zu 80 Prozent Zuschuss. Förderfähige NIS2-Leistungen umfassen: Gap-Analysen zur NIS2-Compliance, Risikomanagement-Systeme, Incident-Response-Prozesse und Lieferketten-Sicherheit. Bei durchschnittlichen Beratungskosten von 4.000 Euro zahlen Sie in strukturschwachen Regionen nur 800 Euro Eigenanteil. Besonders relevant da circa 30.000 deutsche Unternehmen bis März 2026 NIS2-Registrierung und umfangreiche IT-Sicherheitsmaßnahmen nachweisen müssen. Kostenvorteil nutzen vor Fristablauf. Proliance bietet spezialisierte NIS2-Beratung mit kompletter Förderabwicklung.

Kann ich mehrere Datenschutzberatungen durch BAFA fördern lassen?

Bis Ende 2026 können KMU zwei Beratungen pro Jahr und maximal fünf Beratungen insgesamt fördern lassen. Mehrfachförderung besonders wichtig bei dynamischen Bereichen: Datenschutz wegen regelmäßiger Gesetzesänderungen, NIS2-Compliance bei neuen Anforderungen ab 2026 sowie KI-Act und weitere EU-Verordnungen. Jede Beratung wird separat beantragt mit jeweils bis zu 2.800 Euro Zuschuss möglich. Strategischer Vorteil: Kontinuierliche Compliance-Sicherstellung statt einmaliger Beratung. Planbare Datenschutzkosten über mehrere Jahre bei maximaler Förderhöhe. Proliance entwickelt langfristige Beratungs- und Förderstrategien.

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